Konzepte & Redaktion recherchiert und verfasst Beiträge zu den Themen Informationstechnik (IT), Wirtschaft sowie zur Kunst in der Region München.
Sofern nicht anders gezeichnet, stammen alle Text- und Bildbeiträge von Hermann Gfaller.
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Informationstechnik braucht nicht nur begeisterte Zustimmung, sondern auch konstruktive Kritik. Der Autor verfolgt diesen Ansatz seit zwei Jahrzehnten. www.itgfaller.de
Beiträge zur Münchner Kunst, verfasst mit kritischer Sympathie und in leicht verständlicher Sprache. www.kunstgfaller.de
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Es geht weiter mit Hermanns Hefte: In der Ausgabe für 2012 diskutieren Bilder und Texte über ein Leben "in der Welt irgendwie". Nicht immer sind sie sich einig. Manchmal zieht sich das Bild vom Gedanken irritiert zurück.
Die mit allen Sinnen wahrgenommene Vielfalt ist ist im Kunst- und Textwerk Verlag (www.kutv.de) erhältlich. Text und Bild, sie streiten
Und umschmeicheln sich.
Worte deuteln,
Farben produzieren sich.
Hermanns Hefte 2012 Lesung im Kunst und Textwerk Verlag München Westend, Ligsalzstr. 13 am 23. März 2012, 20 Uhr www.kutv.de
„Der Junge mit dem Fahrrad“ kommt ins Kino und kann jetzt zeigen, dass er zu Recht zum Eröffnungsfilm des Münchner Filmfests von 2011 gekürt wurde. Er kommt zwar ganz ohne Glamour daher, hat aber schon einen Preis in Cannes gewonnen - vielleicht auch, weil die beiden Belgier die weibliche Hauptrolle erstmals mit einem Star, der Französischen Schauspielerin Cécile de France, besetzt haben. Der eigentliche Held aber bleibt der vom Vater ins Heim abgeschobene elfährige Cyril.
im Theatiner Filmtheater, tgl. 18:30h

 - Hermann Gfaller: Himmel über Wolken, nach einem gleichnamigen und ähnlichem Bild von Georgia O'Keeffe
In den USA gilt Georgia O’Keeffe (1887 bis 1986) als wegweisende Pionierin der modernen amerikanischer Malerei. Trotzdem hat es bis 2012 gedauert bis ihr in Deutschland eine umfassende Retrospektive gewidmet wurde. Mehr noch als die Bilder beeindruckt die Entschlossenheit dieser Künstlerin ihren ganz eigenen Weg zu gehen. Gerade die berühmten Landschaften und Blumenbilder gefallen mir nicht. Die Farblichkeit ist mir meist ebenso zu aufdringlich wie die „Nahaufnahmen“ der Blüten. Auch wenn ich anerkenne, dass sie vor allem mit letzterem Techniken der Werbefotografie vorwegnimmt.

Bilder und Texte diskutieren über ein Leben, das Leben. Nicht immer sind sie sich einig. MIt diesem Thema eröffnete Hermann Gfaller die Kunst- und Textwerk Galerie im Münchner Westend.
Die Auseinandersetzung von Text und Bild findet in drei Formen statt: - Buch: Vorstellung der neuen Reihe „Hermanns Hefte“. Darin schaut sich der Autor Hermann Gfaller unter dem Titel „In der Welt irgendwie“ in unserer Erlebniswirklichkeit um, und gibt ihre widersprüchliche Vielfalt in Wort und Bild wieder. - Malerei: Während bei Fotografien Bild- und Textgeschichte miteinander konkurrieren, ringen in der informellen Malerei Text und Bild darum, wer im Vordergrund stehen soll - Karteikarten: Der Gasteig hat seine Karteikarten zugunsten eines Online-Katalogs ausgemustert. Der Verlag hat einen der ausgemusterten Karteikästen erworben, der von Hermann Gfaller mit poetischem Bildern und Texten gestalteten Karteikarten gefüllt wurde.
Erinnerung an 2011: Alle Welt hat die CeBIT bejubelt. Der Branche geht es gut und die Cloud hat sich als medienwirksames Thema ebenso bewährt wie die Tablet-Rechner. Sogar die Besucherzahlen habe sich verbessert und eine Trendwende gegen den Niedergang des Messewesens eingeleitet - heißt es.

 - Der rote Arm bringt die kreativen Artefakte für das Publikum
Ist individuelle Selbstverwirklichung in einer zunehmend digitalisierten Welt noch möglich? Um sich dieser Frage zu widmen hat Cyrus Achouri Digital Zen gegründet, die sich einer möglichen Antwort in einem anhaltenden Prozess annähert.
Die Suche fand im Spannungsfeld eines weitgehend unsichtbaren Produktionsprozesses und der visualisierten Musik satt.
Zu sehen war die aktion 2 am 29. Januar 2011 im Interim, München-Laim. Weitere folgen.
Das Bild der Türkei war Ende der 1970er geprägt durch fehlende politische Stabilität, ungelöste wirtschaftliche und soziale Probleme, Streiks und Terrorakte links- und rechtsextremer Gruppen.
Von keiner Ahnung getrübt planten Franz und ich eine Reise, die uns erst nach Istanbul, von dort ins griechische Alexandropolis und per Insel-Hopping nach Athen bringen sollte. Wir erreichten Istanbul am 27. August im Vorfeld des von der Nato und den USA unterstützten Militärputsches.
25. August: Gestern war miese Stimmung. Der Chef (mein Vater) neidete mir aus unerfindlichen Gründen die zweite Reise in diesem Jahr. (...) Die Chefin hatte im Café alle Hände voll zu tun. Beinahe hätte ich den Zug versäumt …
Selten gibt sich die Wissenschaftsgemeinschaft so interdisziplinär, multikulturell und verantwortungsbewusst wie auf den jährlichen Symposien der International Max-Planck-Research-School (IMPRS). Diesmal widmeten sich die Wissenschaftler zudem intensiv ihrem schwierigen Verhältnis zur Öffentlichkeit.

Das Internet ersetzt mehr und mehr die Zeitung. Immer öfter werden Redakteursstellen durch so genannte Content-Manager ersetzt, die Texte noch einstellen, aber nicht mehr recherchieren. Das brauchen sie auch nicht, weil diese Texte in einem schwunghaften Handel von irgendwoher bezogen oder einfach aus dem Netz geklaut werden. Welcher Verlag leistet sich da noch teure Journalisten?
 - Viel Geld für Kravatten-Träger mit wenig IT-Know-how.
Immer mehr Schichten von Service-Anbietern schieben sich zwischen externe IT-Spezialisten und die Anwender. Damit verdienen immer mehr Manager an Projekten, in die sie inhaltlich gar nicht involviert sind. Gleichzeitig treten die Auftraggeber auf die Kostenbremse, ein Druck den die Dienstleister weiterreichten, so dass es mit den bislang recht lukrativen Tagessätzen der freien IT-Spezialist bald vorbei sein könnte.
 - Thomas Morus sucht den optimalen Staat nirgendwo und nennt ihn daher Utopia. Spielt aber auch mit der Bedeutung glücklicher Ort (Eutopia, das im englischen wie Utopia ausgesprochen wird). Gemeint ist England.
Utopien sind out. Selbst Künstlern sind sie inzwischen ausgesprochen verdächtig. Das hindert viele von Ihnen jedoch nicht daran, sich in dem weltweiten Projekt „Utopia Station“ mit dem Projekt für eine bessere Zukunft auseinander zu setzen. Im Sinne dieser Hoffnung machte das Wanderprojekt im November 2003 im Haus der Kunst Station – dort wo einst die Utopie einer faschistischen Volksgemeinschaft und ihrer Kunst beschworen wurde.
Johann Georg Dillis lebt im Umbruch vom Absolutismus zum Bürgertum. Loyal dient er dem bayerischen Herrscherhaus, verkehrt seit frühester Jugend in den adeligen Kreisen Münchens. Als Kunstberater erwirbt er der jungen Monarchie eine repräsentative Gemäldesammlung, für sich jedoch skizziert der Künstler die Landschaften und Menschen, die er liebt – und immer wieder Wolken.
Vielen Dachauern gilt der Maler Heribert Spitzauer als einer, der sie immer wieder für die Verbrechen im nahe gelegenen Konzentrationslager an den Pranger stellt. Tatsächlich spielt der Holocaust eine wichtige Rolle im Werk des Künstlers. Dabei geht es ihm nicht um Anklage, sondern darum, beim Malen vor allem von Köpfen seine eigenen Abgründen auszumessen.
Endlich* besitzt München ein repräsentatives Museum für Gegenwartskunst. Jahrzehntelang mussten Bayern ins Rheinland, nach Hamburg oder in die Schweiz fahren, wenn sie wissen wollten, was läuft. Heute rühmt sich der Freistaat eines der europaweit modernsten Konzepte, weil er vier Sammlungen in einer Pinakothek der Moderne, zusammenführt.
*Der Artikel erschien zur Eröffnung des Hauses im September 2002 in magazin [ku:]

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Microsoft kauft sich für 8,5 Milliarden Dollar in bar das ewige Internet-Startup-Unternehmen Skype. Damit erwerben die Redmonder den Zugang zu ... |
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Es war eine Steilvorlage für Museumsleiter Chris Dercon, als die Architekten des Allianzstadions vorschlugen, den von dort verbannten Schriftzug auf das ... |
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München April 07 – Opentext, ein Pionier im umkämpften Markt für Enterprise Content Management (ECM) präsentiert sich auf seiner jährlichen Kundenkonferenz ... |
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Linux wurde ursprünglich für 386er-Intel-Prozessoren geschrieben. Längst hat sich das Open-Source-Betriebssystem jedoch ... |
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-> PC versus Mainframe |
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Konfliktscheu ist Chris Dercon, der neue Direktor für das Haus der Kunst auf alle Fälle nicht. Er ist sich bewusst, das er ein Gebäude bezieht, in dem ... |
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Im Münchner Haus der Kunst sind derzeit die Werke von über 50 Geschwisterpaaren vom Mittelalter bis heute zu vergleichen. Die Ausstellung glänzt mit großen ... |
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München, November 2005 – Mit dem Computer erstellte Tafelbilder von Andrej Barov bringen derzeit Farbe in das Münchner Museum für Abgüsse klassischer Bildwerke. ... |
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Wenn Ihr Computer eines Tages Menschenrechte und Taschengeld einfordert, was tun Sie dann? ... |
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Zwei Welten prallen in Aki Kaurismäkis „Le Havre“ aufeinander: Untergegangene Moralvorstellungen trotzen hier unserer funktionalen Welt, in der betrügerische Finanzhaie finanziert und afrikanische Armutsflüchtlinge wie Schwerverbrecher gejagt werden. Der Regisseur ist sich bewusst, dass er in seinem „ohnehin unrealistischen“ Film keine Antworten geben kann. Stattdessen erzählt er ein verzweifeltes Märchen mit Happy End.
leider nicht mehr in Münchner Kinos

Ein verspäteter Nachruf:
Die Computerzeitung wurde 1970 als erste IT-Publikation Deutschlands gegründet und leider 2009 eingestellt.
Ich hatte das Privileg anno 2002 der Computerzeitung kurz als Chefredakteur zu dienen. Mit ein paar meiner Texte aus dieser Zeit möchte ich an die Computerzeitung erinnern und mich vor allem bei den damaligen Kollegen für die Zeit dort bedanken.
diese Woche: In der Krise: Business as usual

Bei Love, Sex aur Dhoka (laut Regisssuer so viel wie Karma oder Dao, also etwa spiritueller Weg) handelt es sich um einen in der Moderne angekommener indischer Film, der Wirklichkeit und ihre mediale Vermittlung auf dem Halbkontinent reflektiert. Dabei geht es insbesondere um das doppelbödige Verhältnis gerade westlich erzogener Inder zwischen einer von Gandhi vorgegebenen Staatsideologie und seit Jahrausenden eingeübten Klassen/Kasten-Unterschieden.

Alle Welt regt sich über Datenschnüffelei von Unternehmen und Behörden. Gleichzeitig küren wir laut Zeit Google zum "Spion, den wir lieben“. Warum eigentlich verbietet keiner das Zusammenführen persönlicher Informationen zu namentlichen User-Profilen, zu Dossiers?
Vielen Dachauern gilt der Maler Heribert Spitzauer als einer, der sie immer wieder für die Verbrechen im nahe gelegenen Konzentrationslager an den Pranger stellt. Tatsächlich spielt der Holocaust eine wichtige Rolle im Werk des Künstlers. Dabei geht es ihm nicht um Anklage, sondern darum, seine eigenen Abgründen auszumessen.

 - Einkauf im Sari. Im Hintergrund Frauen in Burka. Im südindischen Hyderabad leben viele Moslems.
 - Chiemseezauber
Abwechslungsreif hat das neue Jahr begonnen. Museumsbesuche und Wanderungen an der nächtlichen Isar. Am englischen Garten fand sich ein japanisches Teehaus und die Statue des chinesischen Staatsphilosophen Kungfutse – und mehr.

Leute, ihr redet: Vergessen - Es kommen die jungen Menschen, ihr Lachen wie Büsche Holunders. Leute, es möcht der Holunder sterben an eurer Vergesslichkeit.

Nach den Sternen greifen – Am besten, vom eigenen Garten aus.
Da ist nachts das Bett nicht weit.
 - Seelandschaft
Fusseder: "In der Natur sitzen und malen ist das Allerschönste"

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